Der Artikel erschien in einer früheren Version im Manova-Magazin am 25. Oktober 2025

Der US Gaskrieg – Europas Energieordnung nach Nord Stream

Eine Nachlese von Ulrich Brunhuber

Nord Stream 1 und 2 sollten Deutschlands Industrie für Jahrzehnte mit planbarem, günstigem Gas versorgen. Nach den Explosionen 2022 blieb Stillstand. Es folgte der tiefste Umbau des europäischen Energiesystems seit Jahrzehnten – technisch, wirtschaftlich, geopolitisch. Das frustrierende Ergebnis: Europa spart Emissionen teuer ein, während dieselbe Energiemenge andernorts abgefackelt wird.

Öl beherrscht die Seewege, Gas das Land. Öl wird in Dollar gehandelt, abgesichert durch Tankerflotten und US-Marinesicherung. Gas war regional, vertraglich gebunden und durch Leitungen physisch kontrollierbar. Jede Pipeline verschob Macht. Nord Stream verband Russland und Deutschland direkt – ohne Transitländer, ohne Hafenlogistik, ohne Dritteinfluss.

Für Berlin war es ein Projekt industrieller Vernunft. Für Polen und die Ukraine war es ein Verlust an Transitgebühren, politischem Hebel und strategischer Bedeutung. Für Washington war es ein Risiko, weil Pipelinegas sich der maritimen und finanziellen Kontrolle der USA entzieht.

US Gaskrig

Vorgeschichte: Die Krim, das Referendum und der Beginn der Entkopplung

Die politischen und wirtschaftlichen Bruchlinien, die später im Streit um Nord Stream sichtbar wurden, entstanden nicht plötzlich. Ihre Wurzeln reichen bis in die frühen 1990er-Jahre – in die Phase nach dem Ende der Sowjetunion, als Russland und Westeuropa begannen, ihre Energiebeziehungen neu zu ordnen.

Damals galt Gas aus Russland als Garant für Stabilität: verlässlich, berechenbar, in langen Verträgen gebunden. Über drei Jahrzehnte entstand ein Netz gegenseitiger Abhängigkeit, das als Fundament europäischer Industriepolitik galt.

Doch das Verhältnis kühlte langsam ab. Mit der Osterweiterung der EU, der NATO-Expansion und dem wachsenden Einfluss US-amerikanischer Energiepolitik wuchs das Misstrauen – auf beiden Seiten. Was zunächst ökonomisch funktionierte, wurde politisch fragil.

Im Jahr 2014 erreichte dieser Prozess einen Wendepunkt – im Schatten der Krimkrise. Am 16. März 2014 stimmte die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum über den Anschluss an Russland ab. Nach offiziellen Angaben votierten über 96 Prozent für den Beitritt, bei hoher Beteiligung. Die Abstimmung fand unter Präsenz russischer Truppen statt, die kurz zuvor strategische Punkte gesichert hatten.

Russland erklärte das Ergebnis als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts. Die Ukraine, EU und UNO erkannten es nicht an, da es ohne Zustimmung Kiews und unter militärischem Druck stattfand. Unabhängige Umfragen – unter anderem von GfK Ukraine, Pew Research Center und Levada – zeigten später, dass eine klare Mehrheit der Krim-Bewohner den Anschluss befürwortete, wenn auch nicht in der offiziell behaupteten Höhe.

Mit diesem Ereignis begann die wirtschaftliche Entkopplung. Ab Frühjahr 2014 verhängte die EU Sanktionen und löste schrittweise die enge Energieverflechtung mit Russland. Langfristverträge, planbare Preise und politische Stabilität galten nun als Risiko. Die „Emanzipation von russischer Energie“ wurde zum strategischen Ziel – der Auftakt zu jener Entwicklung, die acht Jahre später im Streit um Nord Stream 2 und in der Explosion der Energiepreise kulminierte.

Vom ökonomischen Kalkül zum geopolitischen Streit

Nord Stream 1 startete 2011. Verträge sicherten Preise von fünf bis sieben US-Dollar je MMBtu – rund 30 Prozent günstiger als asiatisches LNG. Energieintensive Branchen wie Chemie, Glas und Stahl bauten darauf ihre Kalkulationen. Mit Nord Stream 2 sollte der Lieferpfad verdoppelt werden.

Die USA warnten vor „Abhängigkeit“ und setzten Sanktionen gegen am Bau beteiligte Firmen durch. Hinter der sicherheitspolitischen Rhetorik lag marktwirtschaftliche Logik: Flüssiggas aus den USA kostet mehr. Direktes Pipelinegas aus Russland unterläuft diese Preisstruktur, verschiebt industrielle Vorteile nach Deutschland und schwächt US-Exportinteressen.

Sabotage und Symbolik

Am 26. September 2022 explodierten beide Leitungen in der Ostsee. Nur einen Tag später eröffnete Polen die Baltic Pipe, die norwegisches Gas über Dänemark nach Polen leitet – Kapazität rund 10 Milliarden m³ pro Jahr. Mit EU-Finanzierung, politischer Rückendeckung Dänemarks und enger Abstimmung mit den USA. Das Gasdrehkreuz verschob sich weg von Deutschland, hin nach Osteuropa.

Deutschland diskutierte über die Täterfrage. Schweden und Dänemark beendeten ihre nationalen Untersuchungen und übergaben Material an Deutschland. Die Bundesanwaltschaft führt seitdem das Hauptverfahren. Die deutschen Ermittler verfolgen derzeit eine Spur, wonach eine technisch geschulte Kleingruppe mit Verbindungen in die Ukraine operiert haben soll. Es gab Festnahmen und Auslieferungsanträge in EU-Staaten. Ein Staat wurde dabei von deutschen Behörden öffentlich nicht benannt.

Parallel existiert eine offene politische Debatte über staatliche Beteiligung. Dazu zählen öffentliche Drohungen westlicher Akteure gegen Nord Stream vor der Sprengung, militärische Aktivität der USA in der Ostsee im Umfeld der späteren Tatorte und Recherchen wie die von Seymour Hersh, die eine direkte US-Operation behaupten. Auch polnische Reaktionen („Thank you, USA“) unmittelbar nach der Sprengung sind Teil dieser Interpretation. Diese Debatte läuft weiter.

Während die strafrechtliche Linie also ohne staatlichen Auftraggeber auskommt, kreist die geopolitische Lesart klar um staatliche Akteure mit Fähigkeit, Motiv und Gelegenheit.

Noch während über Verantwortlichkeit gestritten wurde, lief die Umsteuerung der Energieversorgung an. Kanzler Scholz stoppte die Zertifizierung von Nord Stream 2, Wirtschaftsminister Habeck ließ schwimmende LNG-Terminals errichten. In kurzer Zeit entstanden Standorte in Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Lubmin. Gerichte ließen Umweltklagen zu, stoppten den Aufbau aber nicht. Versorgungssicherheit galt als vorrangig.

Preislich stieg die Last. Industrielles Gas verteuerte sich zeitweise um 200 Prozent, Strom um zwei Drittel. Der „Abwehrschirm“ über rund 200 Milliarden Euro stabilisierte Liquidität, nicht Wettbewerbsfähigkeit.

Kosten und Verschiebungen

Der Wegfall billigen Pipelinegases führte zu jährlichen Mehrkosten von grob 35 bis 55 Milliarden Euro für die deutsche Industrie. Das entspricht etwa 15 Prozent der industriellen Lohnsumme. Löhne lassen sich politisch kaum senken, also verlagern Firmen Produktion: Chemie, Metall, Glas, Papier, Lebensmittel.

Polen, Ungarn und Rumänien profitieren. Sie bieten niedrigere Energie- und Arbeitskosten, nationale Förderprogramme und EU-Beihilfen für Ansiedlungen. Produktionskapazitäten wandern dorthin, wo Energie politisch gesichert und relativ günstiger ist.

Das schrittweise Ende der russischen Gaslieferungen nach Deutschland

Der Zusammenbruch kam in Etappen:

  • Dezember 2021: Gazprom stoppt die Jamal-Europa-Pipeline, nachdem Polen den Transitvertrag nicht verlängert. Seitdem läuft der Strang teils im Umkehrbetrieb – Gas aus Deutschland nach Polen.
  • Februar 2022: Deutschland stoppt die Zertifizierung von Nord Stream 2, zwei Tage vor Kriegsbeginn. Die Leitung war technisch fertig, aber rechtlich nie freigegeben.
  • Mai 2022: Die Ukraine kappt eine Transitroute unter Hinweis auf militärische Risiken durch russische Truppen.
  • Juni bis August 2022: Gazprom drosselt und stoppt Nord Stream 1. Begründung: Turbinenprobleme und Sanktionen.
  • 26. September 2022: Explosionen zerstören Nord Stream 1 und 2. Ab diesem Punkt ist der physische Korridor faktisch verloren.

Zwischen Ende 2021 und Herbst 2022 verlor Deutschland jede große Gasader nach Russland – durch auslaufende Verträge, Kriegsfolgen, Sanktionsrecht, technische Blockaden und Sabotage.

Die Turbinenaffäre

Die „Siemens-Turbine“ wurde Symbol und Vorwand zugleich. Die Turbine stand zur Wartung in Kanada und fiel unter Sanktionsrecht. Nach politischem Druck gab Kanada sie frei, die Turbine wurde nach Deutschland geliefert. Gazprom nahm sie nicht an und verwies auf fehlende Garantien. Siemens Energy erklärte öffentlich, die Turbine sei einsatzfähig.

Die technische Begründung wurde zum politischen Signal: Russland zeigte, dass Europa zwar über Pipelines verfügt, aber nicht mehr über die Bedingungen ihrer Nutzung.

Abfackeln statt Export

Satellitendaten zeigen: Seit dem Stillstand der Ostsee-Leitungen werden an russischen Verdichterstationen jährlich zwei bis drei Milliarden Kubikmeter Gas abgefackelt. Das entspricht grob vier bis sechs Millionen Tonnen CO₂. Das ist in der Größenordnung eines Fünftels dessen, was Deutschland parallel durch Einsparungen und teure Klimaschutzinstrumente zu reduzieren versucht. Unvollständig verbranntes Methan verstärkt den Klimaeffekt weiter.

Europa zahlt also für Emissionsminderung, während gleichzeitig Rohgas, das vorher nach Europa geflossen wäre, in Russland in die Luft geht. Das ist energetisch irrational und klimapolitisch inkonsistent.

Asien als neuer Abnehmer

Russland leitet Gas nach Osten. Power of Siberia 1 liefert rund 38 Milliarden m³ pro Jahr nach China. Eine zweite Leitung über die Mongolei (Power of Siberia 2) ist geplant, Zielrichtung: weitere Umlenkung sibirischer Felder aus dem Westen nach China. China zahlt geschätzt acht bis neun US-Dollar pro MMBtu – weniger als Europa in der Krise, aber mehr als alte deutsche Langfristkonditionen.

Ein Teil des früheren Nord-Stream-Volumens ist also politisch umgeleitet. Ein anderer Teil bleibt unverkauft oder wird abgefackelt.

Geopolitik, Eigentum und neue Interessen

US-Investor Stephen P. Lynch bekundete Interesse an der insolventen Nord Stream 2 AG, die in der Schweiz im Insolvenzverfahren steht. Die Bundesregierung prüft eine Änderung des Außenwirtschaftsrechts, um zu verhindern, dass kritische Energieinfrastruktur in ausländische Hände fällt.

Moskau nennt solche Überlegungen „Diebstahl“, weil die physischen Assets ursprünglich russisch finanziert wurden.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert die Wiederaufnahme direkter Gasimporte aus Russland und argumentiert gegen eine energiepolitische Dominanz der USA in Europa. Zur möglichen Übernahme durch US-Investoren liegt von BSW keine eindeutige Einzelaussage vor. Grundlinie ist aber energiepolitische Souveränität Europas.

Der Streit um Nord Stream ist damit nicht nur eine technische Frage der Rohstoffversorgung, sondern auch eine Eigentumsfrage: Wer kontrolliert in Zukunft die Leitungen, Knotenpunkte, Terminals und rechtlichen Zugänge.

Politik, Umwelt, Transparenz

Die LNG-Terminals wurden in Deutschland per Eilrecht durchgesetzt. Das erzeugte zwei Konfliktlinien.

Erstens Umwelt: Die Regasifizierung nutzt Meer- oder Flusswasser, das als Kaltbrühe mit Bioziden und Chlor zurückgeleitet wird. Umweltverbände sehen darin einen Eingriff in sensible Küsten- und Ästuarökosysteme. Die Behörden sprechen von vertretbaren Auswirkungen unter Auflagen.

Zweitens Transparenz: Medien berichteten über enge Kontakte zwischen Kanzler Scholz bzw. Bundeswirtschaftsministerium und Betreibern wie Deutsche ReGas. Harte Belege für persönliche Vorteilsnahme existieren nicht. Die Nähe zwischen politischer Entscheidung, regulatorischer Beschleunigung und privatwirtschaftlichem Profit bleibt aber ein offener Punkt.

Makroökonomie und Klimadilemma

Zur Energiekrise kam Inflation. Reallöhne sanken, Sozialetats wuchsen. Der Krieg in der Ukraine bindet Haushaltsmittel. Parallel kaufen sich Investoren in Häfen, Netze und Versorger ein. Infrastruktur wird marktfähig, weil sie krisenfinanziert wurde. Das verschiebt Eigentum und damit Macht.

Fazit

Nord Stream war mehr als eine Leitung. Es war der Versuch, Energiepolitik vom Weltmarkt zurück auf den Kontinent zu holen. Mit der Zerstörung dieser Infrastruktur kehrt Europa in die globale Preislogik zurück: abhängig von Schiffsrouten, Dollarpreisen, politischer Gefolgschaft.

Das Abfackeln ungenutzten Gases, das rechnerisch einen spürbaren Teil der deutschen CO₂-Einsparungen neutralisiert, steht für die Widersprüche dieser neuen Ordnung.

Deutschland bleibt versorgt, abDas frustrierende Ergebnis: Europa spart Emissionen teuer ein, während dieselbe Energiemenge andernorts abgefackelt wird.er zu einem Preis, der seine industrielle Basis verschiebt. Polen, Ungarn, Rumänien gewinnen Fertigung. Die USA gewinnen Gasmärkte. China gewinnt langfristige Lieferverträge. Russland gewinnt Abnehmer im Osten und politischen Hebel im Süden. Die EU verliert strategische Autonomie und zahlt höhere Energiekosten.

Was als technische Umleitung begann, wurde zur offenen Machtverschiebung: von industrieller Selbstversorgung hin zu externer Steuerung der Energiezufuhr. Die Energiefrage Europas ist wieder eine Sicherheitsfrage – nur jetzt unter anderen Vorzeichen.

Bibliografie und Quellen

  1. Energiepreise und Marktstruktur
    – BP Statistical Review of World Energy 2023 – Gas Market Data: https://www.bp.com/statisticalreview
    – International Energy Agency (IEA): Gas Market Report 2024 https://www.iea.org/reports/gas-market-report
    – Oxford Energy Insight 68 (2020): European Gas Hubs and Pipeline Politics https://www.oxfordenergy.org
  2. Nord Stream 1 & 2 – Sabotage und Ermittlungen
    – Bundesanwaltschaft Karlsruhe: Pressemitteilungen 2023–2025 https://www.generalbundesanwalt.de
    – Tagesschau (19.10.2025): Auslieferung eines Ukrainers wegen Nord-Stream-Sabotage beantragt https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nord-stream-sabotage-auslieferung-100.html
    – Al Jazeera (26.02.2024): Denmark ends Nord Stream probe – sabotage confirmed https://www.aljazeera.com/news/2024/2/26/denmarks-nord-stream-probe-finds-sabotage-not-enough-grounds-for-case
  3. Baltic Pipe und europäische Versorgungsströme
    – Europäische Kommission (TEN-E): Baltic Pipe Project https://ec.europa.eu/energy
    – Gaz-System (Polen): Projektseite https://www.gaz-system.pl/en
  4. Energiepolitik der Bundesregierung seit 2022
    – Bundesregierung.de: Energiepreisbremsen https://www.bundesregierung.de
    – BMWK: LNG-Beschleunigungsgesetz https://www.bmwk.de
    – BASF Geschäftsbericht 2022 https://report.basf.com
  5. Abfackeln und Emissionen
    – Rystad Energy (2022): Russia Flaring Analysis Portovaya https://www.rystadenergy.com
    – NOAA (2024): VIIRS Gas-Flaring Data Portal https://www.ngdc.noaa.gov/eog/viirs.html
    – Kayrros (2023): Tracking Methane Emissions from Russian Export Stations https://www.kayrros.com
  6. Asien-Exporte und russische Gasumlenkung
    – Gazprom: Power of Siberia Project https://www.gazprom.com/projects/power-of-siberia/
    – CNPC (China National Petroleum Corp.): Annual Report 2024 http://www.cnpc.com.cn/en
    – IEA Asia Gas Outlook 2024 https://www.iea.org/reports
  7. Eigentum und US-Investor an Nord Stream 2
    – Handelsblatt (27.06.2025): US-Investor will Nord Stream 2 übernehmen – Berlin prüft Rechtsänderung https://www.handelsblatt.com
    – Neue Zürcher Zeitung (2025): Insolvenzverfahren der Nord Stream 2 AG in Zug https://www.nzz.ch
    – RIA Novosti (28.06.2025): Moskau warnt vor Diebstahl russischer Pipeline-Infrastruktur https://ria.ru
  8. Position des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW)
    – BSW-Partei.de: Für ein souveränes Europa https://bsw-partei.de
    – ARD-Interview (April 2025): Europa muss sich von den USA emanzipieren https://www.ardmediathek.de
  9. Krim und öffentliche Meinung nach 2014
    – GfK Ukraine (05/2014): Public Opinion Survey – Residents of Crimea (zitiert in Washington Post, 8. Mai 2014) https://www.washingtonpost.com/world/article/2014/05/08
    – Levada Center (2015–2021): Crimea Public Opinion Polls https://www.levada.ru/en/
    – Pew Research Center (10.03.2015): Russians Back Annexation of Crimea, Dislike NATO https://www.pewresearch.org/global/2015/03/10/russia-ukraine/
    – Carnegie Endowment (05.02.2019): Five Years After Crimea, Russia Has Come Full Circle at Great Cost https://carnegieendowment.org/2019/02/05/five-years-after-crimea-russia-has-come-full-circle-at-great-cost-pub-78382
    – Carnegie Endowment Podcast (27.11.2019): Five Years After Crimea – How Is Russian Trade Doing? https://carnegieendowment.org/posts/2019/11/podcast-five-years-after-crimea-how-is-russian-trade-doing (Archivfassung)

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