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mpressionistische Illustration eines nebligen Schlachtfelds mit Trümmern und Silhouetten am Horizont, gemalt im Stil Monets mit gedämpfter Farbpalette aus Grau, Blau und Ocker.

Kriegsbericht vom 7. Juni 2026

Ukraine, Iran und das Schweigen der anderen Seite

Eine Weltlage zwischen Patt und Eskalation

Wer in diesen ersten Junitagen 2026 die Nachrichtenlage in Europa und jene in Moskau, Peking oder Kairo nebeneinanderlegt, findet kaum Übereinstimmungen. Dieselben Ereignisse, dieselben Gefechte, dieselben Briefe und Zurückweisungen werden durch Linsen betrachtet, die so verschieden geschliffen sind, dass die resultierenden Bilder kaum als Abbilder derselben Wirklichkeit erkennbar bleiben. Es ist diese Kluft der Wahrnehmung, die verstanden werden muss, wenn man den Krieg in der Ukraine und die parallele Eskalation rund um Iran nicht nur als militärisches, sondern als weltpolitisches Phänomen begreifen will.

An den Fronten im Osten der Ukraine ist die russische Frühjahrs- und Sommeroffensive, die der Kreml mit erheblichem propagandistischem Aufwand begleitet hatte, weitgehend ins Stocken geraten. Unabhängige Analysen des Institute for the Study of War, des renommiertesten westlichen Instituts zur Beobachtung des Konflikts, belegen, dass russische Streitkräfte zwischen Dezember 2025 und Ende Mai 2026 in der Summe lediglich rund vierzig Quadratkilometer neues Terrain unter ihre Kontrolle bringen konnten, während sie im selben Zeitraum über zweihundertachtzig Quadratkilometer wieder an ukrainische Kräfte verloren. Zahlen, die man sich in Moskau hütet, laut auszusprechen.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Aktuelle Kriegsberichte
Veröffentlicht: 07. Juni 2026
Zugriffe: 105

Weiterlesen: Kriegsbericht vom 7. Juni 2026

Kriegsbericht 3. Juni 2026: Petersburg brennt, Iran am Abgrund

Kriegsbericht vom 3. Juni 2026

Der Brand über der Newa und das Schweigen der Unterhändler

In den frühen Morgenstunden des 3. Juni 2026 stieg schwarzer Rauch über dem Hafen von Sankt Petersburg auf. Ukrainische Langstreckendrohnen hatten mehr als tausend Kilometer zurückgelegt, um das Petersburger Ölterminal in Brand zu setzen und Ziele auf dem Stützpunkt Kronstadt anzugreifen, der alten Heimatbasis der russischen Ostseeflotte. Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff wenig später über die sozialen Netzwerke und sprach von rein militärischen Zielen: dem Ölterminal, Einrichtungen auf der Marinebasis Kronstadt sowie einem Rüstungsbetrieb in der Oblast Tambow, rund sechshundert Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, die Luftabwehr habe über Nacht 354 ukrainische Drohnen abgeschossen. Der Flughafen Pulkovo war für mehrere Stunden gesperrt, mindestens vierzehn Flüge wurden gestrichen, achtzehn weitere Maschinen verspäteten sich.

Der Zeitpunkt des Angriffs war mit Bedacht gewählt. Sankt Petersburg war in diesen Tagen Gastgeber des Internationalen Wirtschaftsforums, jener alljährlichen Veranstaltung, die westliche Kommentatoren seit Jahren als das "Davos des Kremls" bezeichnen. Wladimir Putin sollte am Freitag vor den Teilnehmern sprechen. Dass ukrainische Drohnen ausgerechnet in seiner Heimatstadt Feuer legten, während Delegierte aus aller Welt eintrafen, war mehr als ein militärischer Nadelstich.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Aktuelle Kriegsberichte
Veröffentlicht: 03. Juni 2026
Zugriffe: 229

Weiterlesen: Kriegsbericht vom 3. Juni 2026

Kriegsbericht Mai 2026: Ukraine, Iran und globale Medienschlacht

Kriegsbericht vom 27. bis 31. Mai 2026

Gesamtbild der Lage

Zu Beginn dieser Betrachtung über die Entwicklungen vom 27. Mai 2026 bis zum Morgen des 31. Mai 2026 ist festzuhalten, dass sich zwei Konflikträume gegenseitig überlagern und politisch wie militärisch zunehmend miteinander verwoben sind. Einerseits setzt sich der Abnutzungskrieg Russlands gegen die Ukraine mit unveränderter Härte fort, wobei neue Waffentechnologien vor allem unbemannte Flugkörper eine zentrale Rolle spielen und die Frontlage durch wechselnde Vorstöße und lokale Rückschläge geprägt ist. Andererseits wirkt die abklingende aber nicht abgeschlossene Folgekonfliktphase nach dem Iran Krieg von 2026 nach, in dem die Vereinigten Staaten und Israel gemeinsam gegen iranische Ziele vorgegangen sind und in dem eine fragile Ruhe von intensiven Wiederaufrüstungsversuchen Stellvertreteraktivitäten und diplomatischen Manövern begleitet wird. In diesen Tagen verdichtet sich zudem ein geopolitisches Geflecht, in dem die Medienlandschaften Chinas Russlands und vieler arabischer Staaten ein gänzlich anderes Bild zeichnen als die Leitmedien in der Europäischen Union, indem sie den Krieg in der Ukraine als Teil eines umfassenderen Ringens um eine neue Weltordnung darstellen, in dem Russland und Iran als Bollwerke gegen westliche Dominanz erscheinen.

Diese Berichtsperiode ist besonders auch deshalb bemerkenswert, weil sie an einer empfindlichen Nahtstelle der europäischen Sicherheitspolitik rührt. Die russischen Drohungen gegen Lettland wegen angeblich von dort gestarteter ukrainischer Drohnen, die politischen Turbulenzen in Riga und die Reaktionen der Verbündeten in der Atlantischen Allianz verdeutlichen, wie leicht der Krieg in der Ukraine auf Bündnisgebiet übergreifen kann und welche Bedeutung die Deutungshoheit über Vorfälle mit unbemannten Flugkörpern in der öffentlichen Wahrnehmung erlangt.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Aktuelle Kriegsberichte
Veröffentlicht: 31. Mai 2026
Zugriffe: 151

Weiterlesen: Kriegsbericht vom 27. bis 31. Mai 2026

Kriegsbericht Ukraine & Iran 24.-27.5.2026

Umfassender Kriegsbericht vom 27. Mai 2026

Die andere Seite der Eskalation

Ein leichter Wind treibt den Smog über Teheran hinweg gen Osten, während in den Verhandlungsräumen von Doha die letzten Hoffnungen auf ein Atomabkommen zu zerbröseln scheinen. Zur selben Stunde meldet die russische Nachrichtenagentur Tass die Zerstörung von zweiunddreißig ukrainischen Drohnen über der Krim, während die staatliche Presseagentur Belta in Minsk von einer nie dagewesenen Serie nächtlicher Grenzverletzungen durch unbemannte Flugsysteme aus ukrainischer Produktion berichtet. Und in Peking schreibt die Zeitung Global Times von einer gefährlichen Ausweitung des Krieges, den der Westen durch immer schwerere Waffenlieferungen bewusst in die Länge ziehe. Die Tage vom 24. bis 27. Mai 2026 markieren einen Wendepunkt, nicht weil die Fronten durchbrächen, sondern weil die Sprache der Konflikte sich endgültig von den Schlachtfeldern löst und in den Nachrichtenredaktionen Moskaus, Teherans, Riadhs und Pekings eine Eigendynamik entwickelt, die in den europäischen Hauptstädten weitgehend ausgeblendet wird.

Der Drohnenkrieg über der ukrainischen Steppe und die deutsche Sorge um Marschflugkörper

In der Nacht zum Sonntag, dem 24. Mai 2026, startete die russische Luftwaffe eine weitere großangelegte Angriffswelle gegen ukrainische Energieinfrastruktur. Mehr als zweihundertfünfzig Shahed und andere unbemannte Systeme durchbrachen zeitweise die ukrainische Luftverteidigung und trafen Umspannwerke bei Lwiw, ein Wasserwerk in Mykolajiw sowie ein Treibstofflager in der Region Odessa. Die ukrainische Luftwaffe gab am darauffolgenden Morgen bekannt, dass man immerhin einhundertneunundvierzig dieser Drohnen habe abschießen können, doch die Schäden an der ohnehin angeschlagenen Stromversorgung seien beträchtlich.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Aktuelle Kriegsberichte
Veröffentlicht: 27. Mai 2026
Zugriffe: 272

Weiterlesen: Kriegsbericht vom 27. Mai 2026

Umfassender Kriegsbericht vom 24. Mai 2026

Umfassender Kriegsbericht vom 24. Mai 2026

Es ist kurz nach Mitternacht in Kiew, das Thermometer zeigt minus zwanzig Grad. In der Dreimillionenstadt und in weiten Teilen der umliegenden Oblaste sitzen mehr als eine Million Verbraucher im Dunkeln, über viertausend Hochhäuser bleiben ohne Heizung. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat noch am selben Abend in einer Videobotschaft den Energieversorger, die Regierung und die Stadtverwaltung angewiesen, stündlich an der Wiederherstellung der Stromversorgung zu arbeiten. Was in der Westukraine bereits als Energiedesaster wahrgenommen wird, erscheint in den Abendnachrichten des russischen Staatsfernsehens als strategischer Erfolg gegen die militärische Infrastruktur des Gegners. Und in Peking schreiben Kommentatoren von einer Eskalation, die zeige, wohin die unablässige Nato-Erweiterung führe. So prallen in dieser letzten Maiwoche des Jahres 2026 nicht nur Geschosse und Drohnen aufeinander, sondern grundverschiedene Lesarten derselben Welt, während die Kriege in der Ukraine und im Iran eine neue Phase der Verdichtung erreichen.

Die Front am Dnipro und im Donbass

An den Bodenfronten der Ukraine hat sich in den vergangenen Tagen jenes Muster fortgesetzt, das westliche Analysten schon seit Beginn des Jahres beobachten. Russische Verbände erzielen an Abschnitten wie Sumy, Borowa oder Pokrowsk geringfügige Geländegewinne. Meist handelt es sich um zerstörte Dorfkerne, deren strategischer Wert begrenzt bleibt und die in keinem Verhältnis zu den personellen Verlusten stehen.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Aktuelle Kriegsberichte
Veröffentlicht: 24. Mai 2026
Zugriffe: 192

Weiterlesen: Kriegsbericht vom 24. Mai 2026

  1. Kriegsbericht vom 20. Mai 2026
  2. Kriegsbericht vom 16. Mai 2026
  3. Kriegsbericht vom 12. Mai 2026
  4. Kriegsbericht vom 08. Mai 2026

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